
Am 8. Juli 2010 hat die Hamburger Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach 14 Preise für ausgezeichnete Lehre vergeben. Vier der mit je 10.000 Euro dotierten Preise gingen an Lehrende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Auch Timon Gehrhardt vom Department Information gehört zu den Gewinnern des Hamburger Lehrpreises.
Ausgezeichnet wurde der Diplom-Bibliothekar und Master of higher education für das Computerpraktikum „Wissensorganisation“, in dem es um die Informationsarchitektur von Webseiten ging. Studierende und Jury beeindruckte er gleichermaßen mit der erlebbaren Darstellung dieses technisch-abstrakt anmutenden Themas. In Gehrhardts Lehrveranstaltung haben die Studierenden mittels Papier und Schere die Informationsarchitektur von Websites modellhaft nachgebaut.
Timon Gehrhardt freut sich über die Auszeichnung und sieht in der Begründung der Jury die Verfolgung des Lehr-Ansatzes „Lehre und Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ bestätigt.
Am Montag, 20. September 2010 findet die Eröffnung der Fakultät DMI auf dem Kunst- und Mediencampus Finkenau statt. Aktuelle Informationen zum Umzug des Departments Information aus der Vollversammlung am 23. Juni finden Sie hier.
Im Wintersemester 2009/2010 startet wieder das Masterprogramm „Informationswissenschaft und –management“ am Department Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Ausgebildet werden Führungspersönlichkeiten des Bibliotheks-, Medien- und Informationssektors. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2010.
In dem konsekutiven Studiengang werden die Studierenden auf Managementaufgaben in den Arbeitsfeldern Informationssysteme und –diensteistungen, Informationstechnologie und –architektur sowie Informationsmarketing vorbereitet. Sie qualifizieren sich für international ausgerichtete Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen der Medien- und Informationsbranche und spezialisieren ihre Kenntnisse in der Informations- und Medienwissenschaft.
Im ersten Studienjahr vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse in „Informationsdienstleistungen und –systeme“, „Informationstechnologie und –architektur“, „Informations- und Medienökonomie“ sowie „Internationale Kommunikations- und Medienwissenschaft“. Darüber hinaus ist ein Research & Venture Project mit Profit- bzw. Non-Profit-Unternehmen des Informations-, Bibliotheks- und Mediensektors integriert. Im zweiten Studienjahr können sich die Studierenden für die Teilnahme an Wahlmodulen aus den genannten Bereichen entscheiden. In diesen Wahlmodulen werden Fallstudien, Übungen und Projekte durchgeführt und aktuelle Fragestellungen zu Themen der Informationswissenschaft und –praxis diskutiert. Das Studium wird mit dem Master of Arts in der Regal nach vierSemestern abgeschlossen.
Zulassungsvoraussetzungen sind ein Bachelor- bzw. gleichwertiger Abschluss mit bibliotheks-, medien- oder informationswissenschaftlichem Schwerpunkt. Darüber hinaus sind fundierte Englischkenntnisse notwendig. Die Zulassung erfolgt jeweils zum Wintersemester. Bewerbungen sind an das Studierendensekretariat Prüfungsamt der HAW Hamburg zu richten: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Studierendensekretariat und Prüfungsamt im Studierendenzentrum, Stiftstraße 69, 20099 Hamburg (Campus Berliner Tor).
Für den Studiengang „Informationswissenschaft und –Management“ beraten Sie Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert (Tel.: (040) 428 75−3604; E-Mail: ute.krauss-leichert@haw-hamburg.de ) und Prof. Dr. Ulrike Spree (Tel. (40) 428 75−3607 oder −3613; E-Mail: ulrike.spree@haw-hamburg.de). Weitere Informationen unter ...
Frauke Schade, MA
Beauftragte für PR, Department Information
Warum denn nur Referentinnen und Referenten von außen einladen? Immer wieder gibt es eine Vielzahl von gelungenen Referaten, die jeweils aber nur von einem vergleichsweise kleinen Teil der Studierenden im Rahmen der Theorie-Seminare gehört werden können. Das wollen wir ändern! Das Auditorium darf eine bunte Mischung von Referaten, die Lehrreiches mit Vergnüglichem verbinden, erwarten.
Am Mittwoch, den 02.12.2009, ab 18:30 Uhr in der Aula der Armgartstraße freuen wir uns auf folgende Vorträge:
Michael Vogt: Die Schedelsche Weltchronik
Nina Jaeschke: Hello Kitty
Weitere Informationen bei :
Prof. Dr. Michaela Diener
HAW-Hamburg
Department Design
Armgartstr. 24
22087 Hamburg
040 42875 4675 / 0160 96470848
michaela.diener@t-online.de
michaela.diener@haw-hamburg.de
Im Rahmen des Seminars „Praktikumsauswertung“ tauschten sich Studierende des Bibliotheks- und Informationsmanagements auch im Sommersemester 2009 wieder über ihre Eindrücke und Erfahrungen aus dem vorangegangenen Praxissemester aus. In einem Gemeinschaftsprojekt unter Leitung von Herrn Hans-Michael Schäfer entstand hierbei die neue Ausgabe der Broschüre „Praktikumseindrücke. Berichte der Studierenden des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement aus dem Praxissemester 2008/2009“. In über 40 Beiträgen stellen die Studierenden Praktikumsstellen in Einrichtungen des Informationsmanagements und Bibliotheken mit unterschiedlichsten Funktionen, Aufgaben und Herausforderungen vor. Die Broschüre liefert somit einen Einblick in das weite Spektrum möglicher Berufsfelder für Studierende des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement. An der Erstellung beteiligte Studierende können sich ihr Exemplar mittwochs in der Zeit von 9:30 bis 11:30 in Raum 10.18 abholen.
(Lühr, 18.11.2009)

Hamburg, 20. Oktober 2009. Jedes Jahr im November treffen sich am „World Usability Day" Interessierte aus Wirtschaft und Forschung, um zu diskutieren, wie Produkte benutzerfreundlicher gestaltet werden können. Der diesjährige World Usability Day findet am 12. November 2009 unter dem weltweiten Motto „Designing for a Sustainable World" statt. Auch die Organisatoren in Hamburg stellen die Verbindung von Design und Nachhaltigkeit ins Zentrum der Veranstaltung und laden zu interessanten Workshops, Vorträgen und Diskussionen in die Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein.
Seit 2005 findet der „World Usability Day" jedes Jahr am zweiten Donnerstag im November statt. Usability-Experten, Designer, Ingenieure, Produktmanager, Professoren und Studenten treffen sich an diesem Tag an über 200 Orten in mehr als 40 Ländern. Im letzten Jahr zählten die Veranstalter alleine in Hamburg über 300 Teilnehmer. Der World Usability Day 2009 widmet sich der Verbindung von Design und Nachhaltigkeit: Wie kann der Aspekt der Nachhaltigkeit im User Experience Design Umfeld berücksichtigt werden? Und wie kann Design genutzt werden, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu steigern? Teilnehmer können sich mit dem Motto „Nachhaltigkeit" ganz praktisch und intensiv in einem Workshop zum Thema "Act Local - Interact Global" auseinandersetzen. In einem ausgewählten Programm an Vorträgen und Diskussionen kommen zudem Experten aus Design und Umweltforschung zu Wort. Mit dabei sind Ulrike Niesmann (EPEA internationale Umweltforschung), Manuel Haugke und Jan Sopp (Go Green or Die) sowie Prof. Frank Jacob (Human Interface Design | Hamburg).
"Usability und Nachhaltigkeit - wenn man genau darüber nachdenkt, dann steckt darin der Auftrag an unsere Generation, für uns selbst und die Nachfolgenden eine lebenswerte Atmosphäre zu schaffen, die davon beseelt ist mit unserer natürlichen Umwelt leben zu dürfen und mit unserer technischen Umwelt freudvolle Bedienerlebnisse verbinden zu können", so Prof. Frank Jacob, der auch als Mitorganisator wesentlich am Programm des Hamburger WUDs mitgewirkt hat.
Ergänzt werden die Programmpunkte zum Motto „Nachhaltigkeit" durch vielfältige Workshops und Vorträge zu Usability-Themen, u.a. von Referenten wie Rainer Gibbert (XING), Sebastian Deterding (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung) oder Arne Kittler von 4RK Consulting/Fork Unstable Media. Dieser präsentiert in seinem Vortrag „Überlegungen zum Umgang mit individueller User Experience". Arne Kittler war seit 2006 jedes Jahr als Besucher auf dem WUD in Hamburg und freut sich über das kontinuierlich zunehmende Interesse am Thema und den spannenden Austausch mit der wachsenden Hamburger Usability-Szene: „Beim diesjährigen WUD rechne ich aufgrund des Schwerpunkt-Themas Nachhaltigkeit und härterer Spielregeln für alle Referenten mit besonders prägnanten und anregenden Beiträgen."
Prof. Frank Jacob fasst die Vorfreude der Organisatoren treffend zusammen: „Ich erwarte den Hamburger World Usability Day mit besonderer Spannung, weil er Raum geben wird für reine Usability Themen, reine Nachhaltigkeitsthemen und die Diskussion darüber, wie sich beide synergetisch ergänzen können. Wir freuen uns über ihr Kommen, denn eines ist sicher, all diejenigen, die sich für Usability und Nachhaltigkeit interessieren, stehen vor aufregenden und absolut gesellschaftsrelevanten Aufgaben für die Zukunft."
Der World Usability Day in Hamburg findet in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Campus Berliner Tor - Haus A, Berliner Tor 5, 20099 Hamburg statt. Die Workshops starten um 12 Uhr, die Vorträge und Diskussionen ab 15 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenlos, ermöglicht durch unsere regionalen Sponsoren: eparo, eResult, 4RK Consulting, Human Factors International, Human Interface Design, Muthesius Kunsthochschule Kiel, SirValuse, Xing.
Unverbindliche Anmeldungen zur Veranstaltung sind unter https://www.xing.com/events/world-usability-day-2009-hamburg-370176 möglich. Für die Workshops ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.
Die Anmeldemodalitäten für die Workshops sowie weitere Informationen zu Vorträgen und Workshops finden Sie unter worldusabilityday.de/groups/hamburg.
Pressekontakte im Auftrag der Gruppe WUD Hamburg:
Kirsten Förste (wud2009@kirsten-foerste.de, Tel. +49 163/ 5 79 12 13)
Der World Usability Day (WUD) findet seit 2005 jedes Jahr am zweiten Donnerstag im November an über 200 Orten weltweit statt. Der World Usability Day ist initiiert und ausgerichtet von der UPA, dem Berufsverband der Usability Professionals. Mehr Informationen zu Veranstaltungen in Deutschland unter www.worldusabilityday.de und weltweit unter www.worldusabilityday.org.
"Usability" bedeutet Gebrauchstauglichkeit und bezeichnet das Ausmaß, in dem ein bestimmter Benutzer ein Produkt, ein System oder eine Dienstleistung effektiv, effizient und zufriedenstellend nutzen kann. Der erweiterte Begriff der „User Experience" (Benutzerfreundlichkeit) berücksichtigt zusätzlich auch die emotionalen Aspekte des Nutzungserlebnisses.
Für alle am Studium interessierten Schülerinnen und Schüler bietet das Department Information am Hochschulinformationstag ein interessantes Programm zum Kennenlernen und "'Reinschnuppern".
9:00-13:00: Informationsbörse in der Aula Berliner Tor 21
9:00-10:00: Department Information, Raum 5.14: Vorstellung der Studiengänge:
10:00: Führung durch das Department Information (Timon Gehrhardt)
10:30: Open Space Aktion: Workshop Informationsarchitektur (Timon Gehrhardt)
11:00-12:00: Department Information, Raum 5.14: Vorstellung der Studiengänge:
12:00: Führung Department Information (Timon Gehrhardt)
12:30: Open Space Aktion: Workshop
5. Oktober 2009
Records Management unterstützt Unternehmen dabei, Geschäftsunterlagen optimal für Geschäftsprozesse nutzbar zu machen und eine professionelle Archivierung zu gewährleisten. Die Methode umfasst damit nicht nur die Einführung neuer technischer Lösungen, sondern insbesondere auch die Entwicklung von Strategien und Standards zur Aufbereitung der Akten (records) und ihrer Einbindung in die Aufbau- und Ablauforganisation von Unternehmen. Zentral beim Thema Records Management ist, dass nicht nur der eigentliche Inhalt berücksichtigt wird, sondern auch ihr Kontext: von der Entstehung der Akte bis hin zur Archivierung oder Vernichtung gegen Ende ihres Lebenszykluses. Die Nachfrage von öffentlichen und privaten Unternehmen nach innovativen Lösungen in diesem Bereich ist steigend. Forschung und Entwicklung im Bereich Records Management ist im deutschsprachigen Raum bisher vor allem in den Verwaltungs- und Archivwissenschaften und in der Wirtschaftsinformatik angesiedelt. Ein Desiderat ist eine interdisziplinäre Herangehensweise an das Thema, die die rechtlichen, verwaltungstechnischen und softwaretechnischen Aspekte ganzheitlich betrachtet.
Informationswissenschaftliche Ausbildungseinrichtungen haben sich in Deutschland bisher eher am Rande mit dem Thema Records Management beschäftigt. Ulrike Spree, Professorin am Department Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, macht mit dem von ihr herausgegebenen Sonderheft der Zeitschrift Information – Wissenschaft und Praxis (IWP), das Anfang Oktober erschienen ist, auf die Relevanz des Themas für Informationswissenschaft und –praxis aufmerksam.
Professor-/innen und Studierende des Departments Information sind maßgeblich als Autorinnen und Autoren an diesem Schwerpunktheft beteiligt: die Herausgeberin Prof. Dr. Ulrike Spree, Professorin für Wissensorganisation und Information Research, untersucht die Einbeziehung von im Forschungsgebiet der Knowledge Organization entstandenen Erkenntnissen bei der Konzeption und Entwicklung von Records Management Systemen, Prof. Dr. Martin Gennis informiert in seinem Artikel über die Anforderungen an die Langzeitarchivierung digitaler Records mit einem Fokus auf die Verwaltung und Archivierung von Forschungsdaten. Studierende des Departments Information stellen die Ergebnisse des studentischen Teilprojekts elektrA des hochschulweiten Projektes „Einführung der elektronischen Akte an der HAW“ vor, ein Projekt, mit dem das Department Information die Hochschule bei der Entwicklung eines aufgabenorientierten Aktenplans unterstützt hat. Weitere Artikel der Zeitschrift diskutieren die Rolle von nationalen und internationalen Standards und Spezifikationen und die besonderen Herausforderungen bei der Entwicklung von Softwarelösungen. Mitarbeiterinnen des Staatsarchivs Hamburg erläutern das Selbstverständnis des Staatarchivs als Beraterin in Fragen des Records Management in der Freien und Hansestadt Hamburg.
Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Praxis (DGI) hat es sich zum Ziel gemacht, durch eine kontinuierliche Berichterstattung das Thema Records Management auch in Deutschland in den Fokus der Informationswissenschaft und -praxis zu rücken. So wird auch die DGI-Online-Tagung, die vom 15.10. bis 17.10. parallel zur Frankfurter Buchmesse unter dem Motto „Generation international – die Zukunft von Information, Wissenschaft und Profession“ in Frankfurt stattfindet, Bezug hierauf nehmen. Das aktuelle Heft Information – Wissenschaft und Praxis 60(2009)6-7 kann auf der Internetseite des DGI bestellt werden.
Verena Hecke, Frauke Schade
5. Oktober 2009
Was passiert im Osten? Was wissen wir im Westen?
Die HAW Hamburg, die Universität Hamburg und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius veranstalten im Wintersemester 2009/2010 eine Ringvorlesung zum Thema „Medien und Demokratie in Osteuropa“. Schirmherrin ist Prof. Dr. Karin von Welck, Senatorin für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.
Die Lage der Medien in vielen Staaten Osteuropas ist beunruhigend. Journalisten und Verlage werden gleichgeschaltet, gegängelt und drangsaliert. Die Informationen, die uns im Westen über die einzelnen Länder Osteuropas erreichen, sind oftmals unzulänglich. Hiesige Medien berichten ausschnitthaft und häufig nur anlässlich besonderer Vorkommnisse. Welche Bilder zeichnen unsere Medien über Osteuropa? Wie sieht die dortige Realität für den Menschen, aber auch für die journalistische Wirklichkeit aus? Wie können sich Medien und Menschen Freiräume erkämpfen? Das Wechselverhältnis von Medienrealität und demokratischer Entwicklung sowie das Zustandekommen unserer westlichen Medienbilder über Osteuropa stehen im Fokus der Ringvorlesung „Was passiert im Osten? Was wissen wir im Westen? Medien und Demokratie in Osteuropa“.
Programm:
20. Oktober 2009: Einblick in „Länder, die es wirklich gibt“ – Marion Dönhoff-Stipendiaten im Gespräch: Wie Menschen zwischen staatlicher Gängelei und eigenen (Sub)Kulturen in Russland, Weißrussland und Usbekistan (über)leben (Markus Bensmann, Düsseldorf; Merle Hilb, Berlin; Ingo Petz, Berlin) Einführung: HAW-Studierende erklären die geopolitische sowie eine Medien- und Demokratie-Landkarte von Osteuropa
Achtung! Beginn schon um 18.00 Uhr mit Begrüßung durch Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck.
3. November 2009: Pressefreiheit in einem Land mit 11 Zeitzonen – Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung aus sieben russischen Regionen(Gemma Pörzgen, Reporter ohne Grenzen, Berlin; Moritz Gathmann, Moskau; Prof. Dr. Michail Woronenkov, Moskau, derzeit HAW Hamburg)
Einführung: Studierende der HAW Hamburg erklären, wie Russland politisch, kulturell und mental ‚funktioniert’
17. November 2009: Arbeiten und Wirken im Stillen? Über die reale Bedeutung von Friedensforschung, Petersburger Dialog und Europäischem Menschengerichtshof für Menschen und Medien in Ost und West (Dr. Anna Kreikemeyer, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg; Prof. Dr. Otto Luchterhand, Uni Hamburg; Prof. Jens Wendland, Freies Russisch-Deutsches Institut für Publizistik in Moskau und Berlin)
Einführung: Studierende der HAW Hamburg stellen Fallbeispiele vor
1. Dezember 2009: Vortrag: Bedeutet Aufmerksamkeit im Westen zugleich Schutz im Osten? 10 Jahre Erfahrungen mit dem „Gerd Bucerius-Förderpreis Freie Presse Osteuropas“ (Dr. Theo Sommer, Editor-at-Large DIE ZEIT, Kuratoriumsmitglied der „ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius“ und Juryvorsitzender des „Gerd Bucerius-Förderpreises Freie Presse Osteuropa“)
Einführung: Studierende der HAW Hamburg stellen ihre Rechercheergebnisse vor: Was ist aus den ausgezeichneten Preisträgern und Medien geworden?
12. Januar 2010: Was können, sollen, dürfen, müss(t)en westliche Reporter berichten? Und was sollen, dürfen, müss(t)en Leser im Westen erfahren?(Korrespondenten berichten: Klaus-Helge Donath, taz Moskau; Uwe Klußmann, DER SPIEGEL Hamburg; Prof. Dr. Otto Luchterhand, Uni Hamburg; Gisbert Mrozek, Moskau www.aktuell.ru,)
Einführung: Studierende der HAW Hamburg stellen die Ergebnisse einer Inhaltsanalyse relevanter Westmedien über deren Ost-Berichterstattung vor
Begrüßung durch Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck.
Die Vorlesungen finden immer am Dienstag um 19 Uhr in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg) statt.
Berliner Tor 5, 1. OG, Hörsaal 01.11, (U + S Berliner Tor; U Lohmühlenstrasse)
Weitere Informationen:
www.medien-und-demokratie.eu
www.haw-hamburg.de/noj_projekte.html
Flyer zur Veranstaltungsreihe.
Kontakte:
Hamann@Zeit-Stiftung.de
mail@johannesludwig.de
frank.golczewski@uni-hamburg.de
4. Oktober 2009
Noch dominieren Bauschutt, Staub und freiliegende Kabel das Innenleben des großen Flügelbaus der ehemaligen Frauenklinik und des künftigen Kunst- und Mediencampus Finkenau. Auch demontierte Fahrstühle, neu gezogene Wände und veränderte statische Elemente machen deutlich, worum es sich bei dieser Baustelle handelt – um eine vollständige Kernsanierung. Doch schon im kommenden Jahr werden hier, durch die breiten Gänge und Türen, durch die einst Krankenhausbetten geschoben wurden, 1.500 Studierende der Studiengänge Illustration, Kommunikationsdesign, Bibliotheks- und Informationsmanagement, Medien und Information sowie Medientechnik und Media Systems strömen. Die Fakultät DMI verteilt sich dann nicht mehr auf vier, sondern nur noch auf drei Standorte – den Mediencampus in der Finkenau, Teile der Stiftstrasse (bis 2012) und den Modecampus in der Armgartstraße.
2003 wurde das Konzept für einen Kunst- und Mediencampus von der Stadt entwickelt und seither für rund 41 Millionen Euro sukzessive umgesetzt. Ziel ist es, zahlreiche öffentliche, in Hamburg verstreute Ausbildungsangebote im Bereich der Medien an einem Ort zusammenzuführen. Als Standort wurde der dreiflügelige Fritz-Schumacher-Bau aus den Jahren 1911-1914 ausgewählt, der bis zum Ende der Neunziger Jahre die Frauenklinik Finkenau beherbergte. Bislang befinden sich auf dem Kunst- und Mediencampus Finkenau die Hamburg Media School, die Miami Ad School sowie die Filmausbildung der Hochschule für bildende Künste, das MultiMediaKontor Hamburg und der Bürger- und Ausbildungskanal TIDE. Mit dem Einzug der Fakultät DMI auf etwa 7.800 Quadratmetern wird das Ausbildungsangebot um weitere Disziplinen aus den Bereichen Design, Medientechnik und Information ergänzt.
Da Baumaßnahmen und technische Ausrüstung maßgeblich von den jeweiligen Anforderungen der Räume abhängen, steht das Raumbuch für den Haupt- und Südflügel bereits seit langer Zeit fest. Denn: Mit ein paar Staffeleien und Büchern ist es nicht getan. Anspruchsvolle Medienausbildung erfordert Computer- und Techniklabore, Film-, Druck- und Fototechnik, aber auch Physik- und Elektrotechniklabore sind für die Medientechnik unverzichtbar. Räume für die Lehre mit Studierenden sind anders gestaltet als Personal- und Verwaltungsräume. Augenblicklich werden künftige Labore, Seminarräume und Hörsäle studierendengerecht ausgestattet, Decken abgesenkt und Abzüge verkleidet, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Personalräume erhalten Wandanstriche, Teppiche, neue Türen und Schallschutz. „Aufgabe ist es, den Arbeitsplatz für die jeweiligen Anforderungen optimal vorzubereiten“, sagt Prof. Dorothea Wenzel, Dekanin der Fakultät DMI. „Nicht jede/er Mitarbeiter/in sieht dem anstehenden Umzug mit Freude entgegen, da man vorher nicht weiß, ob die Arbeitsbedingungen in der Finkenau besser, schlechter oder gleichbleibend sein werden.“ Tatsächlich sei die Zusammenlegung der unterschiedlichen Departments vergleichbar mit einer neu gegründeten Wohngemeinschaft, in der man sich erst einmal abstimmen und einleben muß. Personen und Departments, die bisher getrennt in der Lehre gearbeitet haben, befinden sich bald unter einem Dach und es gilt Fragen zu klären wie: “Darf ich Räume und Technik des Anderen mitbenutzen?” Um ein Gefühl für die Umgebung und das neue Miteinander zu bekommen, wurden bereits Besprechungen sowie Fakultätsratssitzungen auf die Baustelle verlegt. Im Frühjahr 2010 findet außerdem ein Workshop mit dem Titel „Lehre und Forschen in der DMI auf der Finkenau“ mit dem Fakultätsrat und dem Dekanat in Jesteburg statt.
Wohnlich wird es in den neuen Räumen zweifellos. Die Studierenden der Designstudiengänge sind dafür bekannt, ihr Umfeld anregend und stilvoll zu gestalten. Schon jetzt richtig Lust zum Arbeiten bekommt man beim Blick in die zu lichtdurchfluteten Ateliers umgebauten Dachböden im Nord- und Hauptflügel der Finkenau. „Mit dem Ausbau hat uns die Stadt und die Behörde ein riesiges Zugeständnis gemacht. Die tollen Arbeitsplätze für Künstler/-innen lassen den Campus als Standort noch attraktiver werden“, sagt Dorothea Wenzel. Um die Räume nutzbar zu machen, musste die Statik komplett verändert werden. Tragende Säulen und Balken wurden durchtrennt und an anderer Stelle durch neue ersetzt. Entstanden sind große helle Arbeitsräume, die Campusatmosphäre vermitteln. Offene Treppenhäuser, breite Glastüren und großzügige Flure lassen diese bereits im ganzen Gebäude spürbar werden.
Mittelpunkt des Kunst- und Medienzentrums Finkenau soll der bis 2012 fertigzustellende Neubau in der südöstlichen Ecke des Campus werden. Dort, wo sich jetzt noch das alte Kesselhaus befindet, sollen Bibliothek, Mensa und Medientechniklabore zusammengeführt werden und es entsteht mit dem FORUM FINKENAU ein zentraler Ort der Begegnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Nach einem Wettbewerb zwischen 19 Architektenbüros, realisiert nun das Büro Gerber Architekten den Neubau für veranschlagte 12,5 Millionen Euro. Bis 2013 wird dann der komplette Umzug auf den Mediencampus abgeschlossen sein.
Und doch denkt die Dekanin schon weiter: „Mein Traum ist die Entstehung einer Kreativwirtschaft rund um den Campus“. „Ateliers und Agenturen, die unsere Absolvent/-innen aufnehmen und sie bereits während des Studiums Erfahrungen machen lassen; Forschungsinstitute und Unternehmen, die im Dialog mit der Hochschule immer wieder mit den aktuellen Anforderungen der Verlags-, Medien- und Informationswirtschaft sowie mit der Bibliotheksbranche abstimmen Dazu eine Ansiedelung von jungen Familien, die ihre Kinder in der Umgebung in Kindergärten und Schulen geben, Feste und Veranstaltungen organisieren, den Ort – auch an den Wochenenden – mit Leben füllen und mit dem neuen Kommunikations- und Medienzentrum kreativ zusammenwirken.
Linda Sperling
Zu dem Thema "Public Value in der Digital- und Internetökonomie" referieren und diskutieren am Freitag, 13. November und am Samstag, 14. November 2009 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg) namhafte Wissenschaftler/-innen der Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Journalismus- und Medienforschung aus dem deutschsprachigen Raum. Die Tagung findet an der Fakultät Design, Medien, Information (DMI), in der Aula Armgartstraße 24, 22087 Hamburg statt. Sie wird von der Fachgruppe Medienökonomie der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und dem veranstaltet.
Das Tagungsthema „Public Value in der Digital- und Internetökonomie“ hat durch die Diskussion um die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet einen hochaktuellen Bezug erhalten. Der publizistische Mehrwert der öffentlich-rechtlichen Onlinemedien wird zur Zeit durch Public Value Tests und Drei-Stufen-Tests politisch geprüft.
Im Internet schaffen Netzfreiheiten und die Netzneutralität Public Value, da diese Werte den „Free Flow of Information“ fördern und gewährleisten. Ziel der Tagung ist es, den Public Value von Onlinemedien für die Gesellschaft unter verschiedenen medienökonomischen Perspektiven zu beleuchten. Im Rahmen von Vorträgen stellen die Wissenschaftler/-innen ihre Forschungsperspektiven und Thesen zum Kern von Public Value vor, die die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Internet schaffen. Dabei werden Themen wie die Ökonomie des publizistischen Wettbewerbs, Fragen an die Legitimation und Medienökonomie öffentlich-rechtlicher Online-Angebote einschließlich ihrer Wirkungen auf das Marktgeschehen behandelt.
Über die Internetzukunft der öffentlich-rechlichen Rundfunkanstalten hinaus, eröffnet das Tagungsthema viele weitere medienökonomische Bezüge. Die Forscher/-innen diskutieren die privatunternehmerischen Konzepte der Corporate Social Responsibility oder Communicative Responsibility, die Netzfreiheiten und Netzneutralität, den Wert von Medienmarken und die neuen Möglichkeiten für Bürger/-innen, soziale Netzwerke und Unternehmen, Öffentlichkeit und Public Value zu schaffen. Über Corporate Social Responsibility übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung und produzieren Public Value. In Vorträgen zur wirtschaftlichen Situation der Zeitungen, zur Rolle des Wirtschaftsjournalismus, der Medienmarken und der regionale Informationsangebote kommt die Mehrdimensionalität des Themas zum Ausdruck.
Unter Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization, SEO) versteht man Verfahren, mit denen Webseiten so aufbereitet werden können, dass sie von den Suchmaschinen einerseits gut indexiert werden können und andererseits auch im Ranking auf den vorderen Plätzen angezeigt werden. Im Rahmen eines Moduls beschäftigt sich eine Studentengruppe ausführlich mit diesem Thema.
Bestandteil des Moduls sind auch drei Gastvorträge, die für alle interessierten Studierenden geöffnet sind. Nutzen Sie die Chance, von SEO-Experten aus Unternehmen mehr über Suchmaschinen und die Suchmaschinenoptimierung zu erfahren!
Die Vorträge finden immer mittwochs von 12-13.30 Uhr in Raum 6.12 statt.
Die Termine im Einzelnen:
17.6. Jens Fauldrath, T-Online: Suchmaschinenoptimierung für große Websites
Große Websites stellen die Suchmaschinenoptimierung vor besondere Herausforderungen: Wie können vielfältige Inhalte, die in großer Masse vorliegen, so erstellt werden, dass sie von den Suchmaschinen optimal aufgefunden und gerankt werden? Neben der üblichen Optimierung durch Verbesserungen am Text sowie der Verlinkungsstruktur spielt bei großen Websites vor allem auch die Informationsarchitektur eine große Rolle, um die Website sowohl für die Suchmaschinen als auch für die Nutzer zu einer guten Quelle zu machen.
24.6. Thomas Adler, eprofessional: "Ross und Reiter" - Zum Spannungsfeld zwischen Suchmaschine und Suchmaschinenoptimierung
Thomas Adler, ursprünglich Dokumentar bei Gruner + Jahr, war lange Jahre für die Qualitätssicherung der deutschen Suchmaschinen Fireball, Paperball und Seekport zuständig. Seit Ende 2008 arbeitet er bei der Performance-Agentur eprofessional und leitet dort die Abteilung für Suchmaschinenoptimierung. In seinem Vortrag wird er verschiedene Aspekte des ambivalenten Verhältnisses zwischen Suchmaschinen und Suchmaschinenoptimierern beleuchten. Wie funktioniert der boomende Mark Online-Handel, dessen Marktplatz zumindest in Deutschland inzwischen auf einige wenige Plätze im Suchergebnis einer einzigen Suchmaschine reduziert zu sein scheint. - Im Rahmen der Veranstaltung beantwortet Herr Adler auch gerne Fragen zum Berufsfeld SEO.
1.7. Hans Kronenberg, SEO-Strategie: "SEO-Wettbewerbsanalyse am Beispiel des Stadtportals hamburg.de"
Zur Messung der Sichtbarkeit im Bereich "Lokale Suche Hamburg" wurde ein Benchmark-Modell entwickelt, das sämtliche Wettbewerber vergleicht. Der Markt für Lokale Suche ist komplex und es gibt eine Vielzahl lokaler und überregionaler Wettbewerber mit horizontalen und vertikalen Portalen. Mit dem vorgestellten Benchmark-Modell lassen sich die relevanten Wettbewerber identifizieren und deren Leistung messen. Auf Grundlage der ermittelten Daten lassen sich gezielte Verbesserungen der eigenen Leistung durch einen Prozess des Vergleichens der SEO-Referenzwerte erzielen. Die Stärken und Schwächen eines Anbieters werden identifiziert und Best-Practice-Beispiele in jedem Segment gefunden.
Das Department Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, (ehemals Fachbereich Bibliothek und Information der Fachhochschule Hamburg) lädt alle Ehemaligen, Freunde der Hochschule und sonstige Interessierte zu einem gemütlichen Get-together auf dem 98. Bibliothekartag in Erfurt ein.
Würden Sie gerne ehemalige Studienkollegen oder Ihre früheren Professoren wiedersehen? Möchten Sie auch neue Gesichter kennenlernen und erfahren, wie sich Ihre alte Hochschule aktuell entwickelt oder auch einfach nur eine Tasse Kaffee in netter Runde trinken? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch beim Alumnitreffen der HAW Hamburg in der KIBA-Lounge.
Wann? Donnerstag, den 4. Juni 2009 von 13 bis 15 Uhr
Wo? KIBA-Lounge (im Glasgang zwischen Halle 2 und Halle 3)
Herzlich willkommen!
Prof. Dr. Ute Krauss-Leichert, Leiterin des Departments
Prof. Dr. Ulrike Verch, Alumnibeauftragte

Der FSR Information lädt alle Studierenden des Departments zur Vollversammlung ein. Es findet ein Informationsaustausch zu aktuellen Projekten des Fachschaftsrates und der Fakultät statt. Während der Vollversammlung besteht keine Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen. Weitere Informationen auf dem unten stehenden Flyer und der FSR- Website.
Vortrag von Dr. Curtis R. Rogers, Director of Communications, South Carolina State Library
Social Media, Libraries, and Web 2.0: How American Libraries are Using New Tools for Public Relations and to Attract New Users
Termin: Mittwoch, 27. Mai 2009
Uhrzeit: 14:00 bis 15:00 Uhr
Raum: Vortragssaal in der Staatsbibliothek, 1. Etage, Von Melle Park 3, 20146 Hamburg
Abstract zum Vortrag
Many academic and public libraries in the United States have been embracing the use of Web 2.0 and Social Networking tools to enhance services to library patrons as well as promote/market library events to new audiences. Libraries have been implementing a wide variety of these tools but many are concentrating their efforts on the use of blogs, open source content management systems such as Joomla and Drupal, social networks such as MySpace and Facebook, and many are also using Instant Messaging chat services such as Meebo to answer reference questions.
According to Wikipedia, “Social media are primarily Internet-based tools for sharing and discussing information among human beings. The term most often refers to activities that integrate technology, social interaction, and the construction of words, pictures, videos and audio. This interaction, and the manner in which information is presented, depends on the varied perspectives and "building" of shared meaning among communities, as people share their stories and experiences.” The private sector industries that use Web 2.0 tools for marketing and public relations should be closely studied by librarians. Fifty-seven percent of respondents to a research study, New Media, New Influencers and Implications for Public Relations by the Society for New Communications Research said that “social media tools are becoming more valuable to their activities as more customers and influencers use them.”
In this session, I will review many of the recent statistics about the use of these Web 2.0 tools, discuss the importance of why libraries need to understand how the private sector uses these tools, as well as review specific applications for their use in American academic and public libraries.
NB: This presentation will be in English.
Über Curt Rogers
Dr. Curtis R. Rogers is the Director of Communications for the South Carolina State Library and Directs the South Carolina Center for the Book. He has served with the library for 14 years and in various capacities as Reference Librarian, Web Administrator, Continuing Education Coordinator, Director of Library Development Services, and Interim Director. Prior to the State Library, he was Reference/ILL Librarian at the Charleston County Public Libraries. Dr. Rogers has also taught courses at the USC School of Library and Information Science, worked as a student assistant at the USC Thomas Cooper Library in the Maps and Education sections, as well as completing a graduate internship at the Columbia College library. Dr. Rogers received a Bachelor of Arts in Geography, Master of Library and Information Science, and Doctor of Education degree all from the University of South Carolina. He has also studied Portuguese at the University of the Azores, Portugal and in 2007 attended a study tour of the German Parliamentary Library system. Dr. Rogers has been involved in the South Carolina Library Association for over 10 years and was the 2008 President. In 2009, Curt Rogers was invited as a speaker at the German Library Conference (Bibliothekartag 2009) in Erfurt, Germany.
Wellems, 12.05.2009
18. April 2009
Sebastian Pioch und Alexander Göllner, beides Absolventen des Departments Information wurden zusammen mit Ines Udich mit dem EXIST-Gründerstipendium für den Filmrecherchedienst FRD ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal konnte ein Gründerteam der HAW Hamburg das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) davon überzeugen, dass es ein förderwürdiges Existenzgründungskonzept besitzt. Dieses Förderprogramm ist Teil des Programms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)“, das zur Verbesserung des Gründungsklimas an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beiträgt.
Der FRD ist ein Service, der sich vornehmlich an Filmemacher richtet, die Hintergrundinformationen benötigen, um entweder ein Drehbuch zu schreiben, sich auf eine Rolle als Schauspieler vorzubereiten, bei einem Film Regie zu führen oder aber um passende Kostüme zu recherchieren. Das Team des FRD besteht aus einem Absolventen (Sebastian Pioch) und einem Studierenden (Alexander Göllner) der HAW Hamburg (beide Studiengang „Medien & Information“) und einer Absolventin der Universität Hamburg. (Ines Udich, Betriebswirtin). Sie haben bereits erfolgreich Projekte mit „Studio Hamburg“ und „barefootfilms“ abgewickelt. Das innovative Konzept wird in Kürze technisch durch eine Online-Anwendung unterstützt, das Gegenstand der aktuellen Diplomarbeit von Alexander Göllner ist. Dabei handelt es sich um ein webbasiertes Rechercheprotokoll (Web Investigation Protokoll – W.I.P.), welches das Recherchieren vereinfachen und eine professionelle Dokumentation ermöglichen soll. Ein ausgereiftes Marketingkonzept soll eine nachhaltige Positionierung am deutschen Filmmarkt ermöglichen.
Das EXIST-Gründerstipendium enthält 2000,- € mtl. für Absolventen, 800,- € mtl. für Studierende über einen Zeitraum von 12 Monaten. Darüber hinaus erhalten die Gründer einen Betrag von 17.000,- € für Sachausgaben und 5.000,- €, um einen Coach zu finanzieren.
18. April 2009
Die Fakultät DMI lässt Ihre Veranstaltungen seit dem 1. März durch Helen Hensel als neue Eventmanagerin professionell unterstützen. Zu ihren Aufgaben gehört es rund 70 Professoren und alle weiteren Mitarbeiter der Fakultät sowie die studentischen Projekte in Bezug auf rechtliche, organisatorische und auch konzeptionelle Fragen zu betreuen. Grundsätzliche strukturelle Aufgaben im Bereich der Veranstaltungsorganisation wie zum Beispiel die Teilnahme der Fakultät an Weiterbildungsmessen oder auch die Erstellung von eventspezifischen Datenbanken unterliegen Ihrem Aufgabenbereich.
Hellen Hensel studierte von 1992 bis 1998 Diplomsport an der Sporthochschule Köln, absolvierte den Master für „European Tourism Management“ in Schweden und Spanien und den Diplom-Ökonom an der Fernuniversität Hagen. An der Kölner Universität unterrichtete sie Veranstaltungsorganisation. Das budgetstärkste Projekt, das sie zu verantworten hatte, war die Projektleitung eines Hauptsponsors bei der FIFA Fußball WM 2006. Derzeit promoviert sie neben ihrer Stelle an der HAW Hamburg an der Universität Lüneburg im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre. (Hellen Hensel/red.)
Kontakt: helen.hensel@hv.haw-hamburg.de
Den B.I.T.online-Innovationspreis erhielt in diesem Jahr Kathleen Schacht für die Imageanalyse der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky im Rahmen ihrer Diplomarbeit. Bereits zum achten Mal wurde damit eine Absolventin des Departments Information mit dem Preis ausgezeichnet, der jährlich für innovative und praxisorientierte Abschlussarbeiten von der Fachzeitschrift BIT-online und der Kommission Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbandes BIB vergeben wird.
Kathleen Schacht geht in ihrer Diplomarbeit auf die Imagebildung von Bibliotheken ein. Neben einer theoretischen Einführung in die grundlegende Bedeutung von Images für Bibliotheken führt die Preisträgerin eine Imageanalyse bei Kunden, Nicht-Kunden und Mitarbeitern der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky Hamburg durch. Sie analysiert die Wettbewerbssituation und das Marketingkonzept der Bibliothek und deren Bild in den Medien und entwickelt darauf aufbauend eine Kommunikationsstrategie für die SUB Hamburg.
Die Arbeit wird im Rahmen des Innovationsforums 2009 auf dem 98. Bibliothekartag in Erfurt vom 2. bis zum 5. Juni 2008 vorgestellt. Außerdem ist eine Veröffentlichung der Arbeit in der Buchreihe "B.I.T.online innovativ" geplant.
Der B.I.T.online-Innovationspreis wird seit 1999 von der Fachzeitschrift B.I.T.online und der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbandes Information Bibliothek (BIB) bundesweit ausgelobt. Er wird für herausragende Abschlussarbeiten und innovative Studienprojekte vergeben, die in die Berufswirklichkeit übertragbar sind.
Das Forum Finkenau beendet seine aktuelle Veranstaltungsreihe und lädt herzlich zu seiner dritten und damit letzten Veranstaltung des Wintersemesters 2008/2009 ein am Dienstag, 20. Januar 2009 von 20 bis 21:30 Uhr in der Aula der Armgartstraße 24; Livestream: www.elbe-studios.de
Ihre Antrittsvorlesungen halten:
Prof. Dipl.-Ing. Thomas Görne, berufen für Audio- und Lichtdesign, Audio-Video-Technik sowie Medien und Wahrnehmung
Prof. Dr. Ulrike Verch, berufen für Digital Rights Management und Medienprodukte
Prof. Dipl.-Bibl. Christine Gläser, berufen für Informationsdienstleistungen, elektronisches Publizieren, Metadaten und Datenstrukturierung
Prof. Dipl.-Ing. Thomas Görne, berufen für Audio- und Lichtdesign, Audio-Video-Technik, Medien und Wahrnehmung lehrt am Department Technik. In seiner Lehre behandelt er einerseits technische Themen wie Raumakustik, Fernsehtechnik und Signalübertragung sowie andererseits ästhetisch-kulturwissenschaftliche Themen wie Klang- und Medienästhetik, Wahrnehmung oder Medienkultur und Dramaturgie. Prof.
Thomas Görne war 13 Jahre Tonmeister in den Filmstudios Babelsberg und forschte über künstliche neuronale Netze und Musikalische Akustik. Er lehrte in Berlin und Detmold Technische Akustik und Musikübertragung und ist Gründer des CD-Labels Carpe Diem für Alte Musik.
Prof. Dr. phil. Ulrike Verch, berufen für Digital Rights Management und Medienprodukte, lehrt am Department Information. Im Mittelpunkt ihrer Präsentation steht das Urheberrecht. Unter dem Titel „Lizenzen, Kopierverbote und Tantiemen: Wie frei ist die Wissenschaft?“ wird sie über Lizenzverträge, Verwertungsgesellschaften, Schrankenregelungen und den Kopierschutz referieren sowie auf Aspekte wie Open Access und Creative Commons zu sprechen kommen.
Prof. Dipl.-Bibl. Christine Gläser, berufen für Informationsdienstleistungen, elektronisches Publizieren, Metadaten und Datenstrukturierung, lehrt ebenfalls am Department Information. Der Titel Ihrer Antrittsvorlesung lautet: „Informationsdienste als Kernaufgabe von Bibliotheken: Anforderungen und Entwicklungen“. Die Darstellung ist geprägt von ihrem in praktischer Bibliotheksarbeit gewachsenen Selbstverständnis und bietet eine Auswahl wichtiger Themen des Lehrgebiets. Dazu gehören Aspekte wie Servicequalität, inhaltliche Innovation und technische Entwicklung sowie organisatorischer Wandel von Informationsdiensten.
Die Veranstaltung wird von der Dekanin der Fakultät DMI, Prof. Dorothea Wenzel, moderiert und auf den Seiten der ELBE-Studios live gestreamt.
Prof. Dr. Swoboda und die Studierenden in dem Modul „Elbe-Studios:
Online-Streaming für das Forum Finkenau“ freuen sich auf zahlreiche Besucher, Interessierte und Neugierige.
Im Sommer 2010 ziehen die drei Departments Design, Technik und Information der Fakultät Design, Medien und Information zusammen auf den Kunst- und Mediencampus Finkenau bzw. bleiben dann im Modecampus Armgartstraße. Derzeit wird die alte Frauenklinik für die Hochschule umgebaut. Diesen Umbau dokumentiert die Fotoreportage von Walter Mücksch: http://www.haw-hamburg.de/Forum-Finkenau.html
Das Forum Finkenau lädt herzlich zu einer neuen Podiumsdiskussion zum Thema "Entwicklungsperspektiven für den Kunst- und Mediencampus Finkenau" und einem anschließendem Cocktail-Umtrunk ein:
Dienstag, 9.12.2008 - 20:00 bis 21:30 Uhr
Department Design: Armgartstr. 24, Aula
Livestream: www.elbe-studios.de
Folgende Gäste und Mitstreiter stellen sich unseren Fragen:
Dr. Herlind Gundelach
Wissenschaftssenatorin
Prof. Dorothea Wenzel
Dekanin der Fakultät Design, Medien und Information
Ole Masch und Wolf-Hendrik Müllenberg
Studierende des Studiengangs Medien und Information
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Swoboda
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Entwicklungsperspektiven des Kunst- und Mediencampus Finkenau. Was wird aus den Zielsetzungen zur Hochschulstruktur, die im Koalitionsvertrag der CDU und GAL zu lesen sind? Und wie verlaufen die Planungen für einen beabsichtigten Neubau auf der Finkenau? Das sind nur einige Fragen, die wir an diesem Abend klären wollen.
Die Podiumsdiskussion ist die zweite Veranstaltung des Forum Finkenau im
Wintersemester 08/09 der Fakultät Design, Medien und Information (DMI) an der
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Studierende und Lehrende der Fakultät freuen sich auf eine hitzige Debatte in der kalten Jahreszeit.
Dekanin Prof. Dorothea Wenzel, Prof. Dr. Swoboda und die Studierenden in dem Modul „Elbe-Studios: Online-Streaming für das Forum Finkenau“ laden herzlich ein, die Podiumsdiskussion mitzuerleben oder daran teilzuhaben. Danach gibt es - wie immer - kulinarische Leckereien und unsere berüchtigten Cocktails – für die Autofahrer selbstverständlich auch leckeres Wasser.
Über zahlreiche Besucher in der Aula der Armgartstr. 24 freut sich die Fakultät Design, Medien und Information der HAW Hamburg.

Die Antrittsvorlesungen bilden den Auftakt zu den neuen Terminen des Forum Finkenau im Wintersemester 08/09 der Fakultät Design, Medien und Information (DMI) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Studierende und Lehrende der Fakultät freuen sich auf eine neue Veranstaltungsreihe mit interessanten und kritischen Gesprächen.
Zum Auftakt am Dienstag, 25.11.2008 von 20:00 bis 21:30 Uhr finden die Antrittsvorlesungen folgender Gäste statt:
Prof. Reinhard von der Thannen, M.A.
Lehrgebiet Kostümdesign
Thema: „Der Chor – Spiegelung der Gesellschaft oder der Fluch des Kollektivs“
Prof. Frauke Schade, MA
Lehrgebiet Bestandsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, zielgruppenspezifisches Wissensmanagement
Moderation: Prof. Dorothea Wenzel
Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Berliner Tor 5, Hörsaal 1.12
Livestream: www.elbe-studios.de
Das Forum Finkenau ist ein Label und steht für offene Diskussionen, Experimente und Veranstaltungen rund um Kunst, Kultur, Design, Politik, Medien und Information im Hochschulbereich.
Dekanin Prof. Dorothea Wenzel, Prof. Dr. Swoboda und die Studierenden in dem Modul „Elbe-Studios: Online-Streaming für das Forum Finkenau“ laden herzlich ein, die Antrittsvorlesungen der neuen Professorinnen und Professoren persönlich mitzuerleben. Danach gibt es kulinarische Kleinigkeiten und Cocktails – für die Autofahrer selbstverständlich auch Wasser.

Das virtuelle Richtfest des Campus Finkenau ist der Auftakt für viele zukünftige Online-Angebote der Fakultät Design, Medien und Information (DMI) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Studierende und Lehrende der Fakultät DMI freuen sich auf kreatives Arbeiten und Lernen in der dreidimensionalen Zukunftswelt.
Dekanin Prof. Dorothea Wenzel, Prof. Dr. Swoboda und seine Studierenden in dem Modul „DMI goes Second Life“ laden herzlich ein, das Richtfest mit Avataren oder in der ersten Welt persönlich mitzuerleben. Es gibt einen Richtkranz, Trinksprüche, Musik, Essen und Cocktails: virtuell und real.
Richtfest Campus Finkenau in Second Life
06.11.2008 – 11:00 – 12:00
Campus Finkenau: SLURL:
SURL: slurl.com/secondlife/campus%20Finkenau/146/101/23/
oder slurl.com/secondlife/campus%20Finkenau/119/106/23/
Über zahlreiche Besucher in Second Life sowie in Raum 4.11, Berliner Tor 5 freut sich die Fakultät Design, Medien und Information der HAW Hamburg.

299.112 Besucher und 7.373 Aussteller aus 100 Ländern machten die diesjährige Buchmesse zu einem besonderen Erlebnis. Davon profitierte auch der Gemeinschaftsstand der LIS (Library and Information Science) Studierenden, LIS-Corner. LIS-Studierende der HTW Chur, HU Berlin, HAW Hamburg, FH Darmstadt und Potsdam trafen sich zum ersten Mal gemeinsam auf der Frankfurter Buchmesse, um Besuchenden ein modernes Bild des/r „BibliothekarIn“ zu vermitteln, Studieninteressenten zu werben, LIS-Studierende anderer Hochschulen kennenzulernen und sich miteinander zu vernetzen.
Neben dem Treffpunkt für Studierende war der Gemeinschaftsstand Anlaufpunkt für zahlreiche Messebesuchende, und das nicht nur wegen der erfrischenden Bionade. Mit vielen Interessierten wurden erfolgreiche Gespräche über Studium, Praktikumsmöglichkeiten oder einfach nur über die tägliche Arbeit des „Bibliothekars“ – oder heute Informationsspezialisten genannt - geführt. Ein abwechslungsreiches Programm, in dem die Studierenden der einzelnen Hochschulen ihre Studiengänge und ausgewählte Projekte vorstellten, rundete die Präsenz auf der Buchmesse ab.
Während der beiden Präsentationen auf der Bühne des Forums Wissenschaft mit dem Titel „Wir machen auch was mit Medien – und noch viel mehr!“ nutzten die jungen Wilden ihre Chance dem aufmerksamen Publikum einen Einblick in das Studium und das Arbeitsfeld junger „Bibliothekare“ zu ermöglichen. Geladene Alumni berichteten aus ihrem Berufsalltag und stellten sich den Fragen der Zuschauer.
Daneben war das „Phantastische Vorlesen“ der HAW Hamburg ein großer Publikumsmagnet. Hier entführte eine bezaubernde Bibliothekarin aus den Tagen des Barock ihre großen und kleinen Gäste in die Welt der Märchen und Geschichten.
Ein besonderes Bonbon für die Gäste war die Standparty. Mehr als 50 Gäste genossen die gute Stimmung bei Wasser, Sekt und Musik auf der Fläche des Gemeinschaftsstandes. In diesem Rahmen bedankten sich die Studierenden bei Brigitte Klempert von der Frankfurter Buchmesse für die großzügige Spende, die den Stand LIS-Corner überhaupt erst ermöglicht hat.
Die Studierenden des LIS-Corner-Gemeinschaftsstandes zogen am Ende dieser
Woche eine sehr positive Bilanz:
„Wir hoffen auch im nächsten Jahr den Messebesuchenden der Frankfurter Buchmesse Library and Information Science als eine moderne Studienrichtung präsentieren zu dürfen und sind uns sicher, dass sich nach der Probe aufs Exempel Studierende weiterer Hochschulen für die studentisch organisierte LIS-Corner begeistern lassen und sich anschließen werden.“
Das LIS-Corner-Team bedankt sich außerdem ganz herzlich bei folgenden Sponsoren:
Frankfurter Buchmesse | ekz | ProQuest | Bionade | Monsenstein und Vannerdat | Emerald.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an:
Jessica Euler
liscorner@fh-potsdam.de






Am Freitag, 27. September 2008 fand die erste Absolventenfeier des Departments Information statt. Rund 150 Gäste feierten mit den Absolventinnen und Absolventen ihren Abschluß in den BA- und Diplomstudiengängen Bibliotheks- und Informationsmanagement sowie Medien und Information mit einem vielfältigen Programm.
Innerhalb von zehn Jahren haben sich Suchmaschinen zur zentralen Schnittstelle des Internets entwickelt. „Google’n“ steht nicht nur für eine neue Kulturtechnik, sondern vor allem für eine weltweit verstandene Technik, Informationen schnell zu finden. Das in Internet-Suchmaschinen erlernte Strategiewissen wird auch bei der Suche im Intranet, in Bibliothekskatalogen und Fachdatenbanken intuitiv angewendet. Der in Internet-Suchmaschinen gebotene Komfort wird auch in diesen Informationssystemen erwartet. Für alle Anbieter von Informationssystemen ist es deshalb zunehmend wichtig, das Suchverhalten der Nutzer zu kennen und sich mit sich mit der Arbeitsweise von Internet-Suchmaschinen vertraut zu machen.
Mit dem „Handbuch Internet-Suchmaschinen. Nutzerorientierung in Wissenschaft und Praxis“ hat Prof. Dr. Dirk Lewandowski jetzt ein Kompendium herausgegeben, das die relevanten Themen der Nutzerorientierung in Internet-Suchmaschinen umfassend darstellt. Namhafte Autoren aus Wissenschaft und Praxis beschäftigen sich in fünf Themenbereichen mit Internet-Suchmaschinen, die die Vorreiter hinsichtlich des sich veränderten Nutzerverhaltens sind. Neben der Präsentation der Marktführer und der Kategorisierung der verschiedenen Suchdienste im Internet geht es um Suchmaschinenmarketing, Ranking-Verfahren und Datenschutz bei Suchmaschinen sowie um die Umsetzbarkeit des Wissens über Internet-Suchmaschinen für andere Informationssysteme. Unter dem Aspekt der Nutzerorientierung werden Methoden der Erhebung von Nutzerdaten und ihrer Anwendung erläutert; Standards der Ergebnispräsentation und Entwicklungen der Visualisierung bei Internet-Suchmaschinen dargestellt.
Für Informatiker, Informations-, Medien- und Bibliothekswissenschaftler stellt das Handbuch die relevanten Themen der Suchmaschinenforschung unter dem Aspekt der Nutzerorientierung dar. Für Entwickler bietet es einen Überblick über Möglichkeiten für Suchsysteme, gibt Anregungen für die Anwendung und zeigt anhand von bestehenden Lösungen, wie diese aussehen können. Für Entscheider, Rechercheure und Informationsvermittler bietet das Buch Überblicksartikel zu Themenbereichen, auf deren Basis eine Strategie für individuelle Suchlösungen erarbeitet werden kann. Als dritte Praktikergruppe sind u.a. Berater, Lehrer, Journalisten und Politiker zu nennen, die sich zu den wichtigsten Themen rund um die Suche informieren wollen.
Dirk Lewandowski (Hrsg.)
Handbuch Internet-Suchmaschinen. Nutzerorientierung in Wissenschaft und Praxis
Akademische Verlagsgesellschaft, 2008
Ladenpreis: 60 Euro, Subskriptionspreis bis 31.10.2008: 50 Euro.
Vom 15. bis zum 19. Oktober 2008 findet die 60. Frankfurter Buchmesse statt. Zum ersten Mal stellen sich Studierende des Departments Information in Kooperation mit Studierenden aus anderen Bibliotheks- und Informationswissenschaftlichen Studiengängen an einem eigenen Stand, dem „LIS-Corner“, vor. (Halle 4.2, Stand M444)
Die Studierenden präsentieren den Besuchern unter anderem das Online-Portal „Wissen bringt weiter“ (www.wissenbringtweiter.de), eine Plattform für Fortbildungsangebote im Bereich Bibliothek und Information, die aus einem Projekt der HAW hervorgegangen ist.
Ein weiterer Programmpunkt ist die Vorstellung des Masterstudiengangs „Informationswissenschaft und –management“, der zum Wintersemester 08/09 erfolgreich an der HAW gestartet ist.
Als besonderer Augen- und Ohrenschmaus veranstalten die Studierenden an den Besuchertagen eine Vorlesestunde im Barockkostüm. Jung und Alt sind eingeladen, sich von Märchen und Sagen verzaubern zu lassen.
Der Messeauftritt soll den Besuchern der Messe ein zeitgemäßes Berufsbild des Bibliothekars vermitteln, aber auch den Austausch der Studierenden unterschiedlicher Hochschulen untereinander fördern.
Ansprechpartnerinnen:
Franziska Sievert (Franziska.Sievert@haw-hamburg.de),
Sandra Rümmele (Sandra.Ruemmele@haw-hamburg.de),
Anja Linke (Anja.Linke@haw-hamburg.de ),
Stefanie Ritter (Stefanie.ritter@haw-hamburg.de )

Am 19. Juni 2008 fand am Department Information die Ausbildertagung des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement statt. Auch in diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Studierende von heute – Kollegen von morgen“ und thematisierte die Berufschancen von AbsolventInnen der Bachelor- und Master-Studiengänge des Departments. Hintergrund der Themenwahl war, dass am Ende dieses Semesters erstmals Bachelor-AbsolventInnen in das Berufsleben eintreten oder sich durch einen Master-Studiengang, wie dem neuen Studiengang „Informationswissenschaft und –management (MA), weiter qualifizieren.

Zu Beginn der Tagung referierte Prof. Dr. Ulrike Spree als Studienfachberaterin über den neuen Master-Studiengang „Informationswissenschaft und –management“. Anschließend gaben fünf Studierende aus dem 4. Semester des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement einen Einblick in ihre Praktikumserfahrungen. Berichtet wurde über Praktika bei Warner Music Group, im Information Resource Center Hamburg des Amerikanischen Generalkonsulats, im Jahreszeiten Verlag, in der Stadtteilbibliothek Holstenstraße, bei dem Projekt „Medienboten“ der Hamburger Bücherhallen und der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig.
Nach einer Mittagspause stimmte die Präsentation „Image Installation“ auf die darauf folgende Podiumsdiskussion ein. Über das Thema „Berufschancen und Einsatzmöglichkeiten für Absolventen des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement“ diskutierten Melanie Kintzel, Leiterin der Ärztlichen Zentralbibliothek, Regina Schmidtke, Analyst im Unternehmen Lampe Corporate Finance, die Direktorin der Bücherhallen Hamburg Hella Schwemer-Martienßen und Birgit Thede als Vertreterin der Ex Libris Group. Unter der Moderation von Frau Prof. Dr. Krauß-Leichert wurden Fragen zu Arbeitsfeldern, Einstellungsvoraussetzungen und benötigten Qualifikationen erörtert.
Anschließend hatten sowohl Ausbilder als auch Studierende die Möglichkeit, einen der vier Workshops zu besuchen. Diese gaben den Studierenden und Ausbildern die Gelegenheit, sich zu den Themen und Fragestellungen „Ausbildererwartungen“, „Was ist ein Praktikumsprojekt?“, „Berufschancen und Einsatzmöglichkeiten“ und „Wer hat Angst vorm Bachelor?“ auszutauschen. Zum Abschluss der Veranstaltung trugen die Moderatoren der Workshops, die ProfessorInnen Dr. Martin Gennis, Dr. Hardy Gundlach, Dr. Hans-Dieter Kübler und Dr. Ute Krauß-Leichert, eine Zusammenfassung des Verlaufs und der Ergebnisse ihres jeweiligen Workshops vor. Einzelne Ergebnisse sind auf der Website http://ausbildertagung.wordpress.com einzusehen.
Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von Studierenden des 4. Semesters des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement (BA) unter der Leitung von Frau Krauß-Leichert mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen Ausbildern und Studierenden zu fördern und zu intensivieren.
In diesem Jahr wurde erneut der hohe Stellenwert eines regelmäßigen Austausches zwischen den Einrichtungen, Studierenden und dem Department Information deutlich. Nur so können die Inhalte der Studiengänge bekannt gemacht und Kenntnisse über den Bedarf des Arbeitsmarktes erlangt werden. Einigkeit bestand bei allen Beteiligten darüber, dass nicht der Titel des Abschlusses, sondern die fachlichen und sozialen Qualifikationen einer Person ausschlaggebend für eine mögliche Einstellung sein sollten.
Bobcatsss ist ein internationaler Kongress, der von Studierenden organisiert wird und vom 28. Januar bis zum 30. Januar 2009 in Porto statt finden wird. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bobcatsss2009.org
Das Department Information unterstützt Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Finanzierung der Reise und Referentinnen und Referenten zusätzlich bei der Vorbereitung der Präsentationen. Der Call for Paper läuft noch bis zum 15. Juli 2008.
Die Themenkreise im kommenden Jahr sind:
* Interdisciplinarity of Information Science
* Information Professional and Information Management
* The current impact of the new technologies in the life of the Information Professional
* The rise and fall of physical libraries and archives
* Information Literacy
* eLibraries & eArchives
* Librarian 2.0
Sofern Sie Interesse an der Teilnahme oder an einer Präsentation haben, melden Sie sich bitte bei Dirk Lewandowski (dirk.lewandowski@haw-hamburg.de) oder Frauke Schade (FraukeSchade@gmx.de) bis Montag, 7. Juli 2008.
Der Prüfungsplan wird in Raum 10.36a ab 16.06.2008 ausgehängt. Eine Veröffentlichung im Internet ist nach datenschutzrechtlichen Klagen von Studierenden leider nicht mehr möglich.
Den B.I.T.online-Innovationspreis erhielt in diesem Jahr Myra Thürsam für ihre Diplomarbeit zum Thema vorschulische Sprach- und Leseförderung von Kindern mit Migrationshintergrund auf dem 97. Bibliothekartag in Mannheim. Bereits zum siebten Mal wurde damit eine Absolventin des Departments Information mit dem Preis ausgezeichnet, der jährlich für innovative und praxisorientierte Abschlussarbeiten von der Fachzeitschrift B.I.T-online und der Kommission Ausbildung und Berufsbilder des Berufsverbandes BIB vergeben wird. „Durch die wiederholte Auszeichnung unserer Absolventen wird die kontinuierliche Qualität in unserer Lehre bestätigt“, so die Leiterin des Departments Information Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert. Die Abschlussarbeit von Myra Thürsam ist unter dem Titel „Multikulturelle Bibliotheksarbeit“ bereits im Verlag Dinges & Frick erschienen.
Rund 30 Alumni, Studierende und Dozenten trafen sich zum diesjährigen get-together am 5. Juni auf dem Bibliothekartag in Mannheim, um bei Kaffee und Franzbrötchen über alte Zeiten an der Hochschule und Neuigkeiten aus dem Berufsalltag zu plaudern. Damit fand bereits zum zweiten Mal ein Almuni-Treffen auf dem Bibliothekartag statt. Diese „neue“Tradition soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Organisiert hat das Alumni-Treffen in diesem Jahr Prof. Dr. Ulrike Verch, die seit Mai 2008 Alumni-Beauftragte des Departments Information ist.
Zum Newcomer-Treff des Berufsverbandes BIB präsentierten Sandra Rümmele und Franziska Sievert das Projekt „Brainspotting – Aufbau einer Schulbibliothek an der Gesamtschule Bahrenfeld“ auf dem 97. Bibliothekartag in Mannheim.
In ihrer Posterpräsentation zeigten die Studentinnen des Departments Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, nach welchen qualitativen und quantitativen Kriterien Schulbibliotheken in den Bereichen Medienbestand, Raumprogramm und Einrichtung, Management und Marketing aufgebaut werden und welche finanziellen und personellen Ressourcen dazu notwenig sind an einem konkreten Beispiel. Die Schulbibliothek in Bahrenfeld wurde in einer Koproduktion von Studierenden und SchülerInnen im Rahmen eines Studienprojektes unter der Leitung von Detlev Dannenberg und Prof. Frauke Schade im Jahr Sommer 2007 realisiert.
Mittlerweile hat die Schulbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg eine von drei Prototypen definiert, die den Standard bei der Vergabe von Fördermitteln zum Aufbau von Schulbibliotheken vorgibt. Die Schulbibliothek an der Gesamtschule Bahrenfeld ist eine davon.
Das Department bietet erstmalig zum Wintersemester 08/09 den bereits bis ins Jahr 2013 akkreditierten Master "Master of Arts in Informationswissenschaft und -management" an. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Link Studieren.
Prototyp einer neuen Schulbibliothek